Der Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz, verurteilt den Polizeieinsatz im tschechischen Teplice scharf!

Medienberichten zufolge starb ein Mann aus der Roma-Minderheit nach einem Polizei-Einsatz am Samstag im nordböhmischen Teplice auf dem Weg ins Krankenhaus. Ein im Internet kursierendes Video zeigt, wie zeitweise drei Polizisten auf ihm sitzen und einer der Beamten sein Knie minutenlang in dessen Hals drückt.

Selbst als der Mann regungslos am Boden liegt, fährt einer der Polizisten mit seiner Aktion fort. Als nach dem Einsatz beim Festgenommenen kein Lebenszeichen mehr zu erkennen war, wurde ein Rettungswagen alarmiert. Der Mann verstarb laut Angaben der Polizei noch während des Rettungseinsatzes.

Jacques Delfeld, 1. Vorsitzender des rheinland-pfälzischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma, verurteilt das brutale Vorgehen der tschechischen Polizisten scharf. „Wir fordern die zuständigen Stellen auf, umgehend für vollständige Aufklärung zu sorgen und Ermittlungen gegen alle an dem Vorfall beteiligten Beamten aufzunehmen. Angesichts der offensichtlich unverhältnismäßigen Polizeigewalt gegenüber dem Roma-Angehörigen Stanislav Tomá müssen die beteiligten Polizisten zur Verantwortung gezogen werden. Es kann nicht sein, dass sich die tschechische Justiz hier aus ihrer Verantwortung stiehlt.“

Nach diversen Medienberichten wurden Augenzeugen von der Polizei gebeten, nicht mit Medienvertretern über den Vorfall zu sprechen, solange hierzu die offizielle Untersuchung laufe. Diese solle die Todesursache klären und darüber hinaus prüfen, ob das polizeiliche Vorgehen angemessen gewesen sei.

Der Fall erinnert in frappierender Weise an den Fall des Schwarzen George Floyd aus den USA. Sogar die erste Reaktion der Polizei weist Parallelen auf. Diese erklärt, der Tod von Stanislav Tomá sei aufgrund einer Drogenüberdosis und eines Herzfehlers erfolgt.

Erst am 21.04.2021 erklärte der 1. Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, in seiner Presseerklärung, dass er mit dem Urteil gegen die Mörder von George Floyd die Erwartung verbinde, dass der polizeiliche Rassismus weltweit bekämpft werde. Diese Hoffnung habe sich nun mit den Ereignissen am vergangenen Samstag erledigt, so Delfeld. „Ich bin weiterhin darüber empört, dass sich der tschechische Innenminister Jan Hamacek hinter die an der Aktion beteiligten Polizisten stellt und öffentlich erklärt, sie hätten seine volle Unterstützung. Herr Hamacek sollte sich an die pogromartigen Übergriffe gegen Roma aus dem Jahr 2011 im tschechischen Rumburk und Varnsdorferinnern und endlich anerkennen, dass es offensichtlich ein Antiziganismus-Problem in der tschechischen Gesellschaft gibt.“.

Wie in vielen europäischen Ländern gibt es auch in Tschechien einen tief verwurzelten gesellschaftlichen Antiziganismus, der ursächlich für den ungehemmten Rassismus gegenüber Roma ist.

Delfeld fordert nun einen Akt der Solidarität mit den Betroffenen. Es sei unglaubwürdig, wenn die EU die Verstöße gegen Menschenrechte in China anprangert, aber vor der eigenen Haustür solche Missstände duldet. Die europäische Gemeinschaft muss – ebenso wie bei George Floyd – deutlich machen, dass sie nicht bereit ist Rassismus in ihren Gesellschaften zu dulden, erst recht nicht in staatlichen Institutionen. Die EU muss jetzt deutlich machen, dass die Bekämpfung des Antiziganismus nicht allein die Aufgabe von Selbstorganisationen ist, sondern als eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung begriffen werden muss.

Aktuelle Mitteilung: Verschiebung der ordentlichen Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl am 18.04.2020 und Einrichtung eines Notdienstes in der Geschäftsstelle Landau

Liebe Mitglieder,

wir haben euch mit Schreiben vom 12.03.2020 zur ordentlichen Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl am 18.04.2020 in Offenbach an der Queich (bei Landau) eingeladen.

Diese Veranstaltung muss aufgrund der aktuellen Verbreitung des Coronavirus auf unbestimmte Zeit verschoben werden! Wir reagieren somit auf die Situation und handeln im Sinne und zum Wohle unserer Mitglieder. Da augenblicklich niemand seriös vorhersagen wie die Entwicklung in den nächsten Wochen weitergeht, können wir euch heute auch noch keinen entsprechenden Ersatztermin mitteilen.

Wir müssen diese Bedrohung durch das Virus ernst nehmen, dies schließt auch die Sorge für unsere Geschäftsstelle ein. Daher werden wir in den nächsten Wochen nur noch einen telefonischen Notdienst in der Geschäftsstelle anbieten.

Bitte schaut immer auch auf unsere Internetseite, um euch über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren! Ansonsten könnt ihr mich auch gerne – wie in der Einladung angeboten – telefonisch kontaktieren.  

Bis dahin,

bleibt gesund!

Euer Jacques

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Einladung zur Eröffnung der neu gestalteten Ausstellung

Der Verband Deutscher Sinti und Roma – Landesverband Rheinland-Pfalz lädt zur

Eröffnung der neu gestalteten Ausstellung „Sinti und Roma-Aus der Mitte der Gesellschaft-In der Mitte der Gesellschaft?“

am Donnerstag, den 30.01.2020 um 17 Uhr im Frank-Loebschen-Haus, Kaufhausgasse 9, 76829 Landau

ein.

Sinti und Roma leben seit Jahrhunderten in allen Ländern Europas. In ihren Heimatländern bilden sie historisch gewachsene Minderheiten. Die deutschen Sinti und Roma sind seit über 600 Jahren hier beheimatet und bilden eine anerkannte nationale Minderheit. Die Ausstellung zeigt die Geschichte der Minderheit über die Verfolgung durch die Nationalsozialisten bis heute.

Die Ausstellung wird von Oberbürgermeister Thomas Hirsch gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Landesverbandes Jacques Delfeld eröffnet. Musikalisch umrahmt wird die Eröffnung von Zipflo Reinhardt (Geige) und Maiki Adel (Gitarre).

Nach der Ausstellungseröffnung besteht die Möglichkeit sich bei einem Glas Wein und Brezeln auszutauschen.

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Einladung zur Gedenkstunde in Landau

Zu einer Gedenkstunde zur Erinnerung des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz laden die Stadt Landau, der Verein für Volksbildung und Jugendpflege (VVJ), der Verband deutscher Sinti und Roma und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit alle Bürgerinnen und Bürger am Montag, 27. Januar 2020, um 17.00 Uhr, in die Kapelle des Hauptfriedhofs Landau ein.

Nach den einführenden Worten von Oberbürgermeister Thomas Hirsch, Jacques Delfeld und Prof. Dr. Wolfgang Pauly steht eine Lesung von Texten im Mittelpunkt der Gedenkfeier. Schülerinnen und Schüler  des Eduard-Spranger-Gymnasiums unter der Leitung von Claudia Scharfenberger lesen Ausschnitte aus dem Roman „Ich heiße nicht Miriam“ von Majgull Axelsson und Gedichte aus dem Modernen Poesieatlas Roma und Sinti „Die Morgendämmerung der Worte“.

Die musikalische Umrahmung gestalten Zipflo Reinhardt (Geige) und Maiki Adel (Gitarre).

Im Anschluss legt Oberbürgermeister Thomas Hirsch einen Kranz am Holocaust-Gedenkstein nieder.

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Lesung „Djiparmissa – Lyrik“: Klassische deutsche Gedichte in Romanes

am Mittwoch, den 11.12.2019 um 19:00 Uhr

Frank-Loebsches Haus, Kaufhausgasse 9, 76829 Landau in der Pfalz

Das Romanes, die Sprache der Sinti und Roma, ist durch die europäische Sprachencharta als einzigartiger Bestandteil des kulturellen Erbes Europas anerkannt. Sie wird in den Familien mündlich weitergegeben und ist eine wichtige kulturelle Ressource der Minderheit.

Der Romanes-Experte Reinhold Lagrene sah es als seine Aufgabe an, das Bewusstsein der Sinti und Roma für die Bedeutung der eigenen Sprache zu stärken. Anhand der Übersetzung von Gedichten deutscher Klassiker zeigt er, dass das Romanes eine Sprache ist, deren Lebendigkeit und Vielfalt sich ebenso für den lyrischen Ausdruck eignet wie die Sprache der von ihm übersetzten Werke.

Nach einer Einführung durch den Vorsitzenden des Landesverbandes Jacques Delfeld liest Ilona Lagrene an diesem Abend aus einer Sammlung von Gedichtübersetzungen von Reinhold Lagrene, die im Wunderhorn Verlag erscheinen ist.

Musikalisch umrahmt wird die Lesung von Marco Lagrene.

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Sinti & Roma Musikfest AVEN – KOMMT! Jermaine Reinhardt & Friends Samstag, 24. August 2019, 19 Uhr im Brunnenhof, An der Porta Nigra, 54290 Trier

Mit AVEN – KOMMT lädt der rheinland-pfälzische Landesverband Deutscher Sinti und Roma am Samstag, den 24. August 2019 um 19 Uhr zum Konzert in den Brunnenhof nach Trier ein. Jermaine Reinhardt & Friends präsentieren zum Kultursommermotto „Heimat(en)“ in einer musikalischen Zeitreise die Kraft der Musik in der kulturellen Identität der deutschen Sinti und Roma. Heimat ist verbunden mit der Erinnerung und der Sehnsucht nach vergangenen Zeiten und prägt gleichzeitig die Zukunft: In ihren Musikstilen sind Traditionen genauso miteinbezogen wie die Sehnsucht neue Elemente aus fernen Ländern aufzunehmen und die Kenntnisse und Fähigkeiten in den Familien an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben. Ausgehend von Daweli Reinhardt und seiner Zusammenarbeit mit Schnuckenack Reinhardt ist dies in der Koblenzer Sinti-Community besonders gut gelungen. Zudem sind sie Nachfahren des legendären Gitarristen Django Reinhardt, der mit dem Hot Club de France den europäischen Jazz entwickelte. Auch seine Tradition bewahren die drei Koblenzer Gitarristen der Familie Reinhardt: Jermaine, sein Vater Sascha (Bassgitarre) und sein Onkel Mike. Sie sind in einer Familie aufgewachsen, in der das Bewahren und Weiterentwickeln von Sinti-Musik eine große Rolle spielt – Vater und Großvater Daweli Reinhardt hat das „Schnuckenack Reinhardt Quintett“ mitbegründet. In der aktuellen Besetzung bringt der Geiger Vatli Krause den Stil des weltberühmten Altmeisters ein und Volker Sohny am Schlagzeug ermöglicht den Facettenreichtum der Musikstile. Jazzig, frisch und dynamisch, mit packenden Duellen auf Gitarren, melodiöser Vielfalt und faszinierenden Improvisationen präsentieren die fünf Musiker Bekanntes sowie Eigenkompositionen. Eine Veranstaltung im Rahmen des rheinland-pfälzischen Kultursommers. Einlass 18.30 Uhr Eintritt: 12 Euro, erm. 10 Euro im Vorverkauf über www.ticket-regional.de Abendkasse: 15 Euro, erm. 12 Euro

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Django. Ein Leben für die Musik.

am Sonntag, 25. August 2019, 17.15 Uhr

im Broadway Filmtheater, Paulinstraße 18, 54292 Trier

Frankreich, 1943. Der Jazzgitarrist Django Reinhardt ist auf dem Gipfel seines Erfolges. Abend für Abend spielt er in ausverkauften Sälen und begeistert das Publikum mit seiner Musik voller Lebenslust und Witz, der sich auch die deutschen Besatzer nicht entziehen können. Während andere Sinti und Roma in ganz Europa verfolgt werden, kann sich Django aufgrund seiner Popularität in Sicherheit wiegen – bis ihn die Nationalsozialisten auf Tournee nach Deutschland schicken wollen.

Der rheinland-pfälzische Landesverband Deutscher Sinti und Roma zeigt in Kooperation mit der Stadt Trier und dem Broadway Kino den Film über den legendären Jazzgitarristen aus dem Jahr 2017 und lädt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Film ein.

Der Eintritt ist frei!

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HINTER.Fragen Sinti und Roma – eine Minderheit zwischen Verfolgung und Selbstbestimmung

vom 12. bis 30. August 2019

im Bildungs- und Medienzentrum, Domfreihof 1b, 54290 Trier


Wer sind Sinti und Roma eigentlich?

Was bedeutet es heute, Sinti oder Roma zu sein?

Wie wird an den Völkermord erinnert?

Diese und andere Fragen begegnen uns in unserer Arbeit immer wieder. Sie sind Ausgangspunkt und Leitfaden der kompakten Infopanels zu Geschichte und Gegenwart von Sinti und Roma in Deutschland.

Neben einem historischen Abriss und Begriffsdefinitionen stehen die exemplarische Präsentation der vielfältigen Selbstorganisationen sowie Portraits von Angehörigen der Minderheit im Fokus. Kernthemen sind Antiziganismus und Verfolgung, aber auch Selbstbestimmung und der lange Kampf um Anerkennung.

Die Infopanels laden zum Dialog und zur Auseinandersetzung mit einem vielfältigen Themenspektrum ein. Sie fordern auf, gesellschaftliche und politische Diskussionen sowie mediale Darstellungen etc. zu hinterfragen – und hinter die Fragen zu blicken.

Ausstellungseröffnung am 12. August um 18.30 Uhr, zu der alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind. Frau Bürgermeisterin Garbes und Herr Jacques Delfeld, der Vorsitzende des rheinland-pfälzischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma werden die Ausstellung eröffnen. ist angefragt. Workshops für die Trierer Schulen sind nach Terminvereinbarung im Zeitraum 26. bis 28. August 2019 möglich (Tel. 06341 85053, info@vdsr-rlp.de).

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„45 Jahre Bürgerrechtsarbeit deutscher Sinti und Roma“

Ausstellung vom 14. Januar bis 1. Februar 2019 im

 

Rathaus der Verbandsgemeinde Nieder-Olm
Pariser Straße 110
55268 Nieder-Olm

Ausstellungseröffnung und Filmvorführung „Roma: Bürger zweiter Klasse?“
am 15. Januar 2019, 17 Uhr

Die vom Zentralrat Deutscher Sinti und Roma entwickelte Ausstellung würdigt den langen Kampf der Sinti und Roma um Bürgerrechte, gesellschaftliche Akzeptanz, Anerkennung der an ihnen begangenen Verbrechen im Nationalsozialismus und um eine Entschädigung der Opfer. Erst durch die politische Selbstorganisation der Betroffenen und der Gründung einer Bürgerrechtsbewegung wurde es möglich, die nach 1945 fortbestehenden rassistischen Denkmuster und die Deutungshoheit der ehemaligen Täter zu brechen und einen gesellschaftlichen Wandlungsprozess einzuleiten.

 

Filmvorführung und Gespräch „Roma: Bürger zweiter Klasse?“ am 15. Januar 2019, 18 Uhr im Anschluss an die Ausstellungseröffnung

Vorurteile und Misstrauen gegenüber den Roma sind seit Jahrhunderten in ganz Europa verbreitet. Politische Fehlentscheidungen, Populismus und Fremdenhass – die Geschichte der Roma steht symptomatisch für ein Problem, das ganz Europa betrifft. Die französischen Filmemacher gehen in ganz Europa der Frage nach, weshalb sich Klischees und Vorurteile gegen Roma bis heute hartnäckig halten, wer die Roma wirklich sind, wie sie leben und welche Rolle sie heute in Europa spielen. Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine Diskussion statt.

 

Pädagogisches Angebot für Schulen

Der Landesverband Deutscher Sinti und Roma bietet die Möglichkeit der vertiefenden Bildungsarbeit zum nationalsozialistischen Völkermord an den Sinti und Roma sowie der heutigen Lebensbedingungen als Minderheit in der Mehrheitsgesellschaft. Wir kommen an die Schulen und gestalten aktiv den Unterricht in Geschichte, Religion, Sozial- und Gemeinschaftskunde in Absprache mit den Lehrerinnen und Lehrern. Dabei gehen wir von konkreten regionalen Ereignissen und Biographien aus.

Kontakt zur Terminvereinbarung www.vdsr-rlp.de

Kooperationspartner: Projekt „Kommune Inklusiv Verbandsgemeinde Nieder-Olm“, Verbandsgemeinde Nieder-Olm und Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Montags 08:30 Uhr – 16:00 Uhr, dienstags 08:30 Uhr – 19:00 Uhr, mittwochs 08:30 Uhr – 12:30 Uhr, donnerstags 08:30 Uhr – 16:00 Uhr, freitags 07:00 Uhr – 12:30 Uhr, samstags 09:30 Uhr – 11:30 Uhr

 

 

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Sinti & Roma Musik- und Kulturfest AVEN 2018

„Gypsy-Saitenspiele“ mit Julio Weiss Quartett und Winterstein Sintett

 Samstag, 8. September 2018, 20 Uhr

Haus am Westbahnhof
An 44 Nr. 40 a

 

Mit AVEN – KOMMT lädt der rheinland-pfälzische Landesverband Deutscher Sinti und Roma zum Konzertabend „Gypsy-Saitenspiele“ mit den beiden Nachwuchsbands Julio Weiss Quartett und dem Winterstein Sintett ins Landauer Haus am Westbahnhof ein.

 

Nach dem erfolgreichen französischen Kinofilm „Django – Ein Leben für die Musik“ soll der legendäre Gitarrist Django Reinhardt im Mittelpunkt stehen. Kein anderer Sinti-Musiker hatte solch einen prägenden und stilistischen Einfluss auf die folgenden Generationen der jungen Musiker. Deshalb steht die Gitarre, gespielt von jungen Musikern im Mittelpunkt.

 

Aus Landau sind das Julio und Jasin Weiss, die von den erfahrenen Jensi Reinhardt auf der Geige und Bobeye Reinhardt auf dem Kontrabass begleitet werden. Sie alle sind von der lokalen Sinti-Musik-Szene, wo viele Familienmitglieder seit Generationen musizieren, ausgebildet worden und lassen den ursprünglichen Gypsy-Swing in der klassischen Besetzung aufleben.
Im Winterstein Sintett aus Würzburg gibt es die fünf Gitarren von der Musikerin Nucki, Dino, Ditto, Sancho Winterstein und Mano Guttenberger. Am Kontrabass spielt Simon Ort und die Sängerinnen Lateefah und Jamira Windgassen bereichern die Jazz-Stücke von Django Reinhardt mit Chansons und traditionellen Liedern der Sinti. Was als Schülerband begann, hat heute schon eine CD produziert: „Mug De Djal“ – „Lass es Krachen“!

Kartenreservierung: 06341-85053, info@vdsr-rlp.de

Eintritt: 12 Euro / 10 Euro ermäßigt

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