Benefizkonzert zugunsten der Rumänienarbeit von Mallersdorfer Schwestern

Gipsy Swing

Jermaine Reinhardt & Friends, Gastsänger Django Reinhardt

Pfingstsamstag, 19.5.2018

17 Uhr, Forum Alte Post,

Poststr.2, 66954 Pirmasens

Ohrenschmaus für einen vergnüglichen Frühlingsnachmittag ist die Musik der Koblenzer Familie Reinhardt. Sie sind Nachfahren des legendären Gitarristen Django Reinhardt, der mit dem Hot Club de France den europäischen Jazz entwickelte. Seine Tradition bewahren Jermaine (Sologitarre), Marlon (Rhythmusgitarre) und Sascha (Bassgitarre) und führen seinen musikalischen Stil zu fetzigem Swing-Jazz zu Latin und Sinti-Folklore weiter. Sie sind in einer Familie groß geworden, in der das Bewahren und Weiterentwickeln von Sinti-Musik eine große Rolle spielt – Vater und Großvater Daweli Reinhardt hat das „Schnuckenack Reinhardt Quintett“ mitbegründet. Jazzig, frisch und dynamisch, mit packenden Duellen auf Gitarren, melodiöser Vielfalt und faszinierenden Improvisationen präsentiert das Trio Bekanntes sowie Eigenkompositionen und Gastsänger Django bringt einige Swing-Welthits ein.

Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten

Im Rahmen des Pirmasenser Gedenkprojektes an alle Opfer des Nationalsozialismus wurde am 8. Mai 2018 in der Klosterstraße 1a/Schloßstraße eine Gedenktafel für die Sintikinder Anna und Robert Reinhardt angebracht. Anna und Robert lebten damals im Nardini-Haus und wurden 1943 deportiert. Sie wurden mit ihren Eltern und vielen Verwandten in Auschwitz ermordet.

Die Mallersdorfer Schwestern haben über viele Jahre hinweg Projekte in Rumänien für Roma-Kinder aufgebaut und unterstützt. Sie wissen auch heute, wo Unterstützung besonders dringend gebraucht wird. Deshalb lädt der rheinland-pfälzische Landesverband Deutscher Sinti und Roma und der AK Geschichte der Juden in Pirmasens mit Unterstützung der Stadt Pirmasens zu diesem Benefizkonzert ein.

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Anbringung der Gedenktafel für Anna und Robert Reinhardt

am 8. Mai 2018, 14 Uhr in Pirmasens, Klosterstr. 1a Ecke Schloßstraße

Im Rahmen der Gedenk – und Erinnerungsarbeit an durch das nationalsozialistische Regime verfolgte Pirmasenser Mitbürger wird für die beiden Geschwister Anna und Robert Reinhardt eine Gedenktafel angebracht. Sie lebten ab 1936 im Katholischen Nardini-Kinderhaus in Pirmasens. Auf Anordnung der Nationalsozialisten wurden sie 1943 zu ihren Eltern nach Rodalben gebracht. Mit der ganzen Familie wurden sie von dort nach Auschwitz deportiert, wo Anna, Robert, die Eltern und ein Großteil der Verwandten ermordet wurden. Der rheinland-pfälzische Verband deutscher Sinti und Roma hat sich über viele Jahre um ein Gedenken an das Leid dieser Kinder bemüht. In einem erschütternden Dokument von 1957 wird geschildert, wie der 14-jährige Robert in vollem Wissen, was seine Familie und ihn nach der Deportation erwartet, sich mit seinem bevorstehenden Tod auseinandersetzt und von seiner Klassenlehrerin und Vertrauensperson verabschiedet.

Michael Weiss, Vorstands- und Gründungsmitglied des rheinland-pfälzischen Verbandes deutscher Sinti und Roma, hofft, dass diese Gedenktafel dazu beiträgt, dass das Schicksal von Anna und Robert Reinhardt und ihren Eltern und Geschwistern unvergessen bleibt. Zuerst wurden sie ausgegrenzt, weil sie einer Gruppe angehörten, dann wurden sie planmäßig ermordet. Ihr Schicksal muss erinnert werden, wenn nationalistische und populistische Bewegungen die Spaltung der Gesellschaft immer weiter vorantreiben und lange Zeit selbstverständliche Errungenschaften der offenen demokratischen Gesellschaft zunehmend infrage gestellt werden.

 

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Gedenken an verschleppte und ermordete Sinti und Roma

Am Freitag, den 23. März 2018 um 16 Uhr

gedenkt der Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz am Mahnmal für Opfer des Faschismus, Lutherplatz, im Adenauerring in Worms den Opfern des Holocaust

Auf Initiative des Verbandes Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz, gedenkt der Verband Deutscher Sinti und Roma gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Worms, Michael Kissel, der Opfer des Holocaust. In Worms und Umgebung leben noch einige hoch betagte Menschen, die aus den Konzentrationslagern in ihre Heimat zurückgekehrt sind, deren Schicksal gewürdigt wird.

1940 fanden die ersten Deportationen ganzer Sinti-Familien statt. Noch vor den jüdischen Bürgern wurden mit dieser ersten Verschleppungsaktion der Nationalsozialisten insgesamt 2.800 Sinti und Roma in die polnischen Ghettos und Konzentrationslager verschleppt, unter ihnen auch die Wormser Sinti-Familien. Die Aktion galt als „Modellversuch“ und funktionierte reibungslos.

Auf Verfügung Himmlers wurden vor 75 Jahren ab März 1943 die noch in Deutschland und den besetzten Gebieten lebenden Sinti und Roma größtenteils in das im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau eingerichtete „Zigeunerlager“ deportiert und bis auf wenige Überlebende umgebracht.

Gemeinsam mit den Überlebenden des Holocaust und deren Familien möchte der Verband den aus Worms verschleppten Sinti und Roma gedenken.

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Django – Ein Leben für die Musik

 

Am Montag, 5. März 2018 um 19 Uhr

Kinowelt Worms

Wilhelm-Leuschner-Str. 20

Der Eintritt ist frei

„Django“ war der Eröffnungsfilm der Berlinale 2017. Er verschafft dem Leiden der Sinti und Roma durch Nazis (und Franzosen) die verdiente Aufmerksamkeit. Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit Jacques Delfeld statt.

Der Film wird vom Arbeitskreis Asyl und Migration: Diakonisches Werk Worms-Alzey gezeigt. Der Flyer zur Veranstaltung ist abrufbar unter:

http://rheinhessen-evangelisch.de/uploads/media/Kino_Integration-Flyer2018-04_01.pdf

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Internationaler Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Jacques Delfeld eröffnet am 24. Januar 2018 als stellvertretender Vorsitzender des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma die Ausstellung »45 Jahre Bürgerrechtsarbeit deutscher Sinti und Roma« im Europäischen Parlament in Brüssel

 

Aus Anlass des internationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus eröffnet Jacques Delfeld als stellvertretender Vorsitzender des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma die Ausstellung »45 Jahre Bürgerrechtsarbeit deutscher Sinti und Roma« im Europäischen Parlament in Brüssel. Vor 73 Jahren, am 27. Januar 1945, befreite die Rote Armee die letzten Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau.

Heute sehen sich Sinti und Roma, wie auch Juden, andere Minderheiten, Flüchtlinge und Migranten einer neuen Dimension von Nationalismus und Rassismus ausgesetzt. Nationalistische und rechtspopulistische Bewegungen treiben die Spaltung Europas immer weiter voran. Delfeld betont die gemeinsame Aufgabe in Europa und in den europäischen Staaten, den bestehenden massiven Antiziganismus genauso zu ächten wie den Antisemitismus. „Wir fordern alle Parlamentarier in Europa auf, politisch Stellung zu beziehen gegen den menschenverachtenden Antiziganismus, Antisemitismus und andere Formen des Rassismus.“, so Delfeld. Antisemitismus genauso wie der Antiziganismus richten sich zuerst gegen Minderheiten. Im Kern jedoch zielen sie auf die Zerstörung unserer Demokratie und unserer gemeinsamen europäischen Werte. Die Bürgerrechtsarbeit der Sinti und Roma ist ein notwendiger Beitrag nicht nur für die Minderheit, sondern vielmehr für die Gesellschaft und für die Demokratie in Europa.

Delfeld setzt sich seit 30 Jahren als Vorsitzender des rheinland-pfälzischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma, für das rechtsstaatliche Vorgehen gegen Rassismus und Diskriminierung, die gesellschaftliche Gleichbehandlung sowie der Erhalt der Kultur und Sprache der nationalen Minderheit der deutschen Sinti und Roma ein.

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Otto Pankok – Verfolgter Maler, Maler der Verfolgten

am Sonntag, 21. Januar 2018, 18 Uhr in der Ehemaligen Synagoge Weisenheim am Berg e.V., Hauptstraße 28 a, 67273 Weisenheim am Berg

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus wird Jürgen Vits in einem Bildvortrag Otto Pankoks Künstlerleben (1893-1966) darstellen, das über weite Strecken durch Kriege und Verfolgung geprägt war. Jürgen Vits ist Mitglied bei „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ und der „Gesellschaft zur Förderung verfemter Kunst“ sowie im Beirat der Otto-Pankok-Stiftung.

Mit seinen eindringlichen Menschenbildern geriet Otto Pankok in das Visier der Nationalsozialisten. Seine Arbeiten wurden schon bald geächtet und als „entartet“ diffamiert. Trotz des verhängten Berufs- und Ausstellungsverbots setzte Otto Pankok im Verborgenen sein widerständiges Kunstschaffen fort. Große Beachtung finden noch heute vor allem seine Menschenbilder (darunter viele Sinti-Porträts) , welche überwiegend Benachteiligte und Verfolgte am Rande der Gesellschaft darstellen. Es ist nicht zuletzt diese von Menschlichkeit und Respekt geprägte Haltung des Künstlers, die den einzigartigen Rang seiner Werke ausmacht.
Grußwort: Jacques Delfeld, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Sinti und Roma – Landesverband Rheinland-Pfalz

Porträt von Otto Pankok (© Otto Pankok-Museum)

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Kranzniederlegung in Koblenz

Am Sonntag, den 17. Dezember 2017 um 14 Uhr am Gedenkstein für die ermordeten Sinti und Roma am Peter-Altmeier-Ufer anlässlich des 75. Jahrestages von Himmlers „Auschwitz-Erlass“ legt Jacques Delfeld, der Vorsitzende des rheinland-pfälzischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma einen Kranz nieder.

 

Am 16. Dezember 1942 unterzeichnete Himmler als so genannter „Reichsführer SS“ und Leiter des Reichssicherheitshauptamtes den „Auschwitz-Erlass“, der alle noch im Reichsgebiet verbliebenen Sinti und Roma betraf. Wie kaum ein anderes Datum markiert dieser Erlass einen tiefen Einschnitt in der Geschichte: Der Name Auschwitz ist zum Symbol geworden für den Völkermord an den Sinti und Roma im nationalsozialistisch besetzten Europa. Es gibt unter den Sinti und Roma kaum eine Familie, die mit dem Namen „Auschwitz“ nicht den Verlust von Angehörigen verbindet.

In der Folge wurden nahezu 23.000 Bürger aus ganz Europa, darunter weit über 10.000 aus Deutschland, in den Lagerabschnitt B II e des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau deportiert. Für die allermeisten Menschen war es eine Fahrt in den Tod. Sie fielen dem Terror und den unmenschlichen Lebensbedingungen zum Opfer oder mussten in den Gaskammern einen qualvollen Tod erleiden.

Unter ihnen waren 40 Männer, 44 Frauen und 65 Kinder aus dem Regierungsbezirk Koblenz, die am 10. März 1943 in die Züge der Reichsbahn gezwungen wurden. Zur Erinnerung an die deportierten und ermordeten Sinti und Roma legt der Vorsitzende des rheinland-pfälzischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma, Jacques Delfeld, am Mahnmal für die Sinti in Koblenz einen Kranz nieder. Herr Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig wird an dem Gedenken teilnehmen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

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Sinti und Roma im Rundfunkrat

Der Vorsitzende des Verbands Deutscher Sinti und Roma Landesverband Rheinland-Pfalz, Jacques Delfeld, ist seit drei Jahren Mitglied im SWR-Rundfunkrat und der Landesmedienanstalt für die Privatmedien (LMK), wo er sich an der Programmbeobachtung beteiligt. Der SWR-Rundfunkrat ist das bisher einzige Kontrollgremium des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, in dem eine Interessenvertretung der Sinti und Roma einen Sitz hat. Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma fordert seit langem die Beteiligung der Sinti und Roma in Rundfunkräten und Landesmedienanstalten, um der nach wie vor durch negative Stereotypen geprägten Fernseh- und Filmberichterstattung entgegenzuwirken.

Im Interview mit Deutschlandfunk Kultur spricht Jacques Delfeld über seine Arbeit im SWR-Rundfunkrat und seine Kritik am Kinder- und Jugendfilm „Nellys Abenteuer“, der trotz massiver Proteste vom SWR ausgestrahlt wurde: „Roma, die Geld und Kinder stehlen – ein uraltes Klischee. Mag der SWR das auch dementieren – der Film von Dominik Wessely belebt dieses Klischee, selbst wenn er es augenzwinkernd bricht. Deutsche Sinti und Roma sind Nachkommen von Holocaust-Überlebenden. Sie können über diese Stereotype nicht lachen, selbst wenn sie komödiantisch inszeniert werden“ so der stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats.

Das Interview ist verfügbar unter:

http://www.deutschlandfunkkultur.de/sinti-und-roma-im-rundfunkrat-immerhin-eine-stimme.1001.de.html?dram:article_id=399971

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Jacques Delfeld beim Tag der Demokratie in Remagen 2017

Dem jährlichen Aufmarsch der Rechten setzte das Bündnis Remagen für Frieden und Demokratie sowie der AStA des RheinAhrCampus Remagen am 18.11.2017 den Tag der Demokratie entgegen.

Der Vorsitzende des rheinland-pfälzischen Landesverbandes war als Redner eingeladen und schon im Vorfeld war die Ausstellung des Landesverbandes „Die Überlebenden sind die Ausnahme. Der Völkermord an den Sinti und Roma“ im Foyer des RheinAhrCampus zu sehen.

Der erschreckende Rechtsruck in unserer Gesellschaft, die beängstigend hohe Zustimmung, die die Parolen der AfD bei den letzten Wahlen gefunden hat, zeigt auf, dass immer häufiger Feindbilder von Menschen zur Weltanschauung werden, Hass und Menschenverachtung zur Handlungsgrundlage. Das politisch-ideologische Ziel jeglicher Form von Rechtsradikalismus ist es, die individuellen Bürger- und Freiheitsrechte zugunsten eines autoritären Staates abzubauen. Die Ungleichheit der Menschen aufgrund ihrer unterschiedlichen Herkunft, ihrer nationalen, ethnischen und rassischen Zugehörigkeit ist die Grundlage der nationalistischen Politik.

Die Ungleichheit war das staatstragende Prinzip nationalsozialistischer Herrschaft, in der die schlimmste Form von Rechtsextremismus ihren Ausdruck fand. Willkür und Terror bis hin zum Mord als Alltagsgeschäft bestimmten die Tagespolitik. Für Sinti und Roma, die seit 600 Jahren in Deutschland beheimatet sind, ebenso wie für die Juden bedeutete dies die Vernichtung. Der Mord an Millionen von Menschen wurde von den Nationalsozialisten als ”Säuberungsaktion” mit ”Endlösung” propagiert. Um eine Wiederholung der Vergangenheit in der Zukunft vorzubeugen, darf niemand sich an rechtsextremes Gedankengut und rechte Gewalt gewöhnen. Deshalb hat der Staat die Pflicht – genau wie jede einzelne Bürgerin und jeder einzelne Bürger, gegen jede Form von Rechtsextremismus vorzugehen.

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Zwischen Bewunderung und Ausgrenzung – Antiziganismus in Deutschland: Podiumsgespräch mit Dotschy Reinhardt und Jacques Delfeld

Freitag, 13. Oktober 2017 um 19.30 Uhr

Café L Lebenshilfe, Hafergasse 5, Worms

Dotschy Reinhardt, Künstlerin, Buchautorin und Menschenrechtsaktivistin, und Jacques Delfeld, Vorsitzender des rheinland-pfälzischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma, berichten von den Erlebnissen ihrer Familien und den eigenen Erfahrungen, was es heißt als Sinti in Deutschland zu leben und sich dazu auch zu bekennen. Umfragen und Einstellungsstudien belegen immer wieder, dass Sinti und Roma von allen Minderheiten am meisten abgelehnt werden. Der Rassismus gegenüber Sinti und Roma kann als Messlatte unserer Demokratie gelten. Althergebrachte Vorurteilsstrukturen, Feindbilder und zugewiesene Sündenbockfunktionen begegnen Sinti und Roma immer wieder im alltäglichen Leben ebenso wie romantisierende Vorstellungen.

Der Antiziganismus als spezielle Form des Rassismus ist eines der am weitesten verbreiteten und wirkungsmächtigsten Ressentiments unserer Zeit. Im Gegensatz zum Antisemitismus ist der Antiziganismus gesellschaftlich noch immer nicht geächtet. Die menschenunwürdige Lebenssituation vieler Roma in Europa ist Ausdruck und Ergebnis von Rassismus, und sie dient gleichzeitig immer wieder als Bestätigung für alle rassistischen Klischees. Damit wird die Schuld an den menschenverachtenden Lebensbedingungen denen zugeordnet, die Opfer des Rassismus sind.

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