HINTER.Fragen Sinti und Roma – eine Minderheit zwischen Verfolgung und Selbstbestimmung

vom 12. bis 30. August 2019

im Bildungs- und Medienzentrum, Domfreihof 1b, 54290 Trier


Wer sind Sinti und Roma eigentlich?

Was bedeutet es heute, Sinti oder Roma zu sein?

Wie wird an den Völkermord erinnert?

Diese und andere Fragen begegnen uns in unserer Arbeit immer wieder. Sie sind Ausgangspunkt und Leitfaden der kompakten Infopanels zu Geschichte und Gegenwart von Sinti und Roma in Deutschland.

Neben einem historischen Abriss und Begriffsdefinitionen stehen die exemplarische Präsentation der vielfältigen Selbstorganisationen sowie Portraits von Angehörigen der Minderheit im Fokus. Kernthemen sind Antiziganismus und Verfolgung, aber auch Selbstbestimmung und der lange Kampf um Anerkennung.

Die Infopanels laden zum Dialog und zur Auseinandersetzung mit einem vielfältigen Themenspektrum ein. Sie fordern auf, gesellschaftliche und politische Diskussionen sowie mediale Darstellungen etc. zu hinterfragen – und hinter die Fragen zu blicken.

Ausstellungseröffnung am 12. August um 18.30 Uhr, zu der alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind. Frau Bürgermeisterin Garbes und Herr Jacques Delfeld, der Vorsitzende des rheinland-pfälzischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma werden die Ausstellung eröffnen. ist angefragt. Workshops für die Trierer Schulen sind nach Terminvereinbarung im Zeitraum 26. bis 28. August 2019 möglich (Tel. 06341 85053, info@vdsr-rlp.de).

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